E-Health auf dem Vormarsch

Lesedauer 2 Minuten

Ein digitales Update für die Krankenhäuser verspricht sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vom im Herbst in Kraft getretenen Krankenhauszukunftsgesetz. Bund und Länder wollen damit die Digitalisierung der Krankenhäuser vorantreiben. Zur Umsetzung hat der Bund nun einen sogenannten Krankenhauszukunftsfonds eingerichtet. Krankenhäuser können sich bis Ende 2021 mit Digitalprojekten bewerben, um Gelder aus diesem Topf zu bekommen. Dabei gibt es elf Fördertatbestände, also klar definierte IT-Vorhaben, die gefördert werden.

Erklärt: Was alles gefördert wird

In ihrem E-Health-Podcast erklären Renato Dambe, Arzt und Professor für IT-Management, und Christian Wache, Professor für Medizinische Informatik (beide Hochschule Konstanz), welche das sind: zum Beispiel die Modernisierung der technischen Infrastruktur in den Notaufnahmen oder die Digitalisierung von Prozessen, etwa der Dokumentation von Behandlungen und Medikationen. Ebenfalls förderwürdig: Investitionen in die IT-Sicherheit.

Der Bayerische Rundfunk wirft einen Blick auf Smart Hospitals und fragt, wohin die digitale Medizin in Zukunft führt:

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E-Health auf den Zahn gefühlt

Der gut strukturierte, rund einstündige Podcast richtet sich an Fachleute und könnte für Krankenhäuser, die an Geld aus dem Digitalfonds interessiert sind, eine echte Hilfestellung sein. Wer nicht vom Fach ist, bekommt einen guten Überblick, wo es bei der Digitalisierung der Krankenhäuser derzeit noch hakt. Bis Ende 2024 müssen die geförderten Projekte übrigens umgesetzt sein. Ein knapper Zeitraum, so das Fazit der E-Health-Experten.

Tipp: Wer sich für das Thema E-Health interessiert, sollte einen Blick in die Playlist der Konstanzer Medizin-Podcaster werfen. Über hundert Folgen haben sie bereits produziert, zum Beispiel zur Telematik-Infrastruktur (Folge 92), zum Chatbot Ada (Folge 70) oder IT in der Pflege (Folge 12).

Interessiert an der Digitalisierung im Gesundheitssektor? Mehr dazu gibt es in der aktuellen Printausgabe des Datareport. Sie können das Heft kostenlos einmalig bestellen oder abonnieren.

(Text: Kirsten Wohlfahrt)

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