Wir sehen uns in virtuellen Welten

Ein Projektmeeting steht an. Die Teilnehmer leben in weltweit verstreuten Städten. Das Treffen zu einer Zeit an einem Ort organisieren, ohne umständliches Planen? Kein Problem. Alle treffen sich einfach virtuell. Sie sitzen dennoch gemeinsam an einem Tisch, schauen sich die Projektpläne an, arbeiten in kleinen Gruppen miteinander. Möglich ist das, weil alle Projektpartner digitale Alter Egos haben. Die können sich im virtuellen Raum überall und zu jeder Zeit treffen.

Lernen und Arbeiten im virtuellen Raum

Noch ist das Zukunftsmusik. Aber in zwanzig Jahren ist das möglicherweise der Alltag. Davon ist Patrick Schweighofer überzeugt, Wirtschaftsinformatiker am Campus 2.0, Fachhochschule der Wirtschaft im österreichischen Graz. Soziale Interaktion, aber auch die Ausbildung oder unser Arbeitsleben fänden dann in einem „Metavers“ statt, einer Weiterentwicklung des Internets zu einer dreidimensionalen Welt. Ansätze zu dieser virtuellen Welt gibt es schon jetzt, vorangetrieben von der Spielewelt oder Entwicklungen in der Virtual Reality-Technologie, sagt Schweighöfer.

Wie Schweighofer sich das Leben in dieser virtuellen Zukunft vorstellt, kann man sich in diesem Video anschauen. Es ist Teil des Massive Open Online Courses (MOOC) „Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie“ der Bildungsplattform Imoox .

Der MOOC mit insgesamt 33 Videos befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Digitalisierung, bunt gemischt – Bildungsthemen sind dabei, digitale Gesundheit, Veränderung der Arbeit, aber auch Netzpolitik oder Urheberrecht. Die Videos sind kurz und knackig, im Schnitt zehn bis fünfzehn Minuten lang.

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