Recruiting mithilfe von KI

Inzwischen gibt es moderne Talentmanagement-Software, die Unternehmen mithilfe von künstlicher Intelligenz dabei unterstützt, die richtigen Kandidaten aus dem Bewerber-Pool zu finden. Denn Algorithmen durchsuchen über Textanalyse Bewerbungsunterlagen, aber auch Online-Plattformen wie Soziale Netzwerke viel schneller und effizienter als das jemals zuvor möglich war. Algorithmen werten auch Videogespräche gut aus, wenn sie auf Mimik, Stimme und Gestik trainiert werden.

Künstliche Intelligenz „plant“ darüber hinaus für die Human Resources Kampagnen. Über sogenannte Sentiment-Analysen in Social Media wertet sie aus, unter welchen Umständen zu welchem Zeitpunkt Teile einer Kampagne besonders positiv oder negativ aufgenommen werden. Anhand solcher Analysen erhält man Datensätze, die Anpassungen und nächste Schritte erlauben.

Es muss aber nicht immer so komplex zugehen. Schon einfache Chat-Bots fragen bei der Kontaktaufnahme eines Bewerbers zum Unternehmen wichtige Eckdaten, Gehaltsvorstellungen, Erfahrungen und bisherige Arbeitsgeber ab. Dies erspart der Personalabteilung das Sichten von Bewerbungsunterlagen.

Nicht nur Firmen, auch für Bewerber gibt es Tools zur Unterstützung, um einen Job passend zum eigenen Lebenslauf zu finden. Webseiten wie Leap.ai und Mosaic.ai empfehlen Unternehmen, die zum eigenen Skillset passen, Mosaic.ai hilft auch beim Schreiben der Vita.

Künstliche Intelligenz: Modernes Recruiting hilft Firmen und Bewerbern

Für die Printausgabe 4_2018 haben wir ein Interview mit der Bildungsexpertin Anja C. Wagner geführt, um Herausforderungen im Arbeitsleben des digitalen Zeitalters zu definieren. Darin nennt sie als Beispiel für ein weiteres fortgeschrittenes Tool das bekannte internationale Netzwerk LinkedIn, das seit dem Aufkauf der Firma Microsoft mit in deren Mailprogramm Outlook integriert werden kann. Anstatt erst das Profil einer Person auf der Website des Sozialen Netzwerkes besuchen zu müssen, wird es einem gleich direkt neben der Mail angezeigt. (s. auch weiterführende Links unten)

Um das Interview zu lesen, bestellen Sie bitte über den Button die Printausgabe 4_2018. Ansonsten finden Sie unten in den weiterführenden Links den Mitschnitt eines Vortrags, den Anja C. Wagner zur Zukunft der Arbeit auf dem diesjährigen Deutschen Weiterbildungstag gehalten hat.

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