Trends: So lernt man online am besten

Jane Hart ist die Gründerin des Centre for Learning & Performance Technologies  in Großbritannien. Sie beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Workplace Learning, berät Unternehmen, ist Herausgeberin eines Magazins und hat mehrere Bücher geschrieben. Seit dem Jahr 2007 veröffentlicht sie jährlich einen Report zu den beliebtesten Lern-Tools, der sich aus den Antworten freiwilliger Teilnehmern zu einer Umfrage zusammensetzt: „Welche digitalen Tools benutzen Sie, um Lernen zu motivieren?“

Jane Hart ist die Gründerin des Centre for Learning & Performance Technologies  in Großbritannien. Sie beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Workplace Learning, berät Unternehmen, ist Herausgeberin eines Magazins und hat mehrere Bücher geschrieben. Seit dem Jahr 2007 veröffentlicht sie jährlich einen Report zu den beliebtesten Lern-Tools, der sich aus den Antworten freiwilliger Teilnehmern zu einer Umfrage zusammensetzt: „Welche digitalen Tools benutzen Sie, um Lernen zu motivieren?“

Die Trends aus dem Jahr 2018 hat Hart in einem Blogartikel zusammengefasst (Link zum ausführlichen englischsprachigen Artikel unten im Kasten) – nachfolgend eine kurze Zusammenfassung ihrer Analyse.

  • Webressourcen dominieren (immer noch)

Youtube als Videoplattform rangiert immer noch an erster Stelle, aber es werden zunehmend Podcasts und Audiobücher zum Lernen herangezogen. Abstracts von Büchern werden gerne gelesen, während Slideshare an Bedeutung verloren hat.

  • Soziale Netzwerke sind in Bewegung

Nicht überraschend: Facebook ist raus aus den Top 10. Whatsapp und Instagram halten sich, Google+ ist gestorben. Twitter und LinkedIn sind im Ranking wieder gestiegen. Und ein neuer Spieler ist auf dem Brett: Stack Overflow, eine Community-Plattform für IT-Entwickler.

  • Online-Kurse gewinnen an Beliebtheit

Coursera ist bekannt als eine der beliebtesten Plattformen für Online-Kurse. Udacity und Highbrow fallen in dieselbe Kategorie. Menschen mögen diese Anbieter vor allem, weil sie vollkommen frei sind in der Zeiteinteilung und in Mikro-Einheiten lernen können.

  • Powerpoint transportiert Inhalte

Powerpoint steht an der Spitze der Workplace Learning-Liste. Es wird als „Content Development“-Tool angesehen, da man mit ihm Inhalte entwickeln und vermitteln kann. Gewonnen haben auch sogenannte „Asset Development“-Tools, allen voran die Programme der Creative Cloud sowohl für Grafik als auch Video. Mit diesen lassen sich vor allem interaktive Inhalte gut erstellen.

  • Im Job lernen: Individuell und lebenslang

Wie bekannt ist die Plattform Degreed in Deutschland? Schwer zu sagen. In der Liste der beliebten Tools hat diese Lernplattform jedenfalls einen enormen Sprung nach oben gemacht – verglichen mit dem Vorjahr. Der Anbieter wirbt damit, dass jeder hier den eigenen Bedürfnissen entsprechend personalisiert lernen kann, und das dauerhaft.

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  • Team Tools im Job: In diesem Netzwerk lernst du

Slack als Kollaborationstool für Teams hat den Sprung in die Top 10 geschafft. Auch andere, vergleichbare Tools sind nach oben geklettert in der Rangfolge. Dazu zählen Microsoft Teams, Confluence, Asana, Smartsheet und Podio. Die Flexibilität dieser Tools ist aus der Sicht von Jane Hart ein großes Plus: So kann mit ihrer Hilfe eine individuelle Firmenkultur aufgebaut werden.

  • Microsoft Tools: Wieder beliebt

Werkzeuge von Microsoft tauchen öfter auf in der Analyse der Ergebnisse für 2018 – siehe oben Powerpoint, Teams oder gleich OneNote. Jane Hart sagt dazu weiter nichts, als dass man diesen Trend weiter beobachten müsse.

  • OneNote: Dein Notizbuch allein und mit anderen

Evernote gehörte lange zu den beliebtesten digitalen Notizbüchern, ist seit dem Vorjahr aber um 23 Plätze zurückgefallen. Microsoft OneNote hat sich nach vorne geschoben, sowie auch Google Keep. Auch hier wertet Hart nicht weiter aus, sondern empfiehlt, die Augen offen zu halten.

  • Video statt Audio. Man sieht sich

Das Videokonferenz-Tool Zoom hat auch einen Sprung gemacht unter die Top 10. Und lässt damit traditionelle Webinar-Plattformen hinter sich. Die Entwicklung ist klar: Weg vom Frontalen hin zum Interaktiven, wie man es schon unter den anderen aufgeführten Punkten erkennen kann.

  1. Beteiligung: Je mehr, desto besser

Umfrage-Tools mit unterschiedlichen Features sind nach vorne getreten. Mit ihnen lassen sich schnell und bequem in Gruppen-Meetings oder Online-Konferenzen Stimmungsbilder einholen und aktive Beteiligung generieren.

mehr input

Anmerkung: zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war der Report für 2019 noch nicht ausgewertet. Wir verlinken nach dem Erscheinen auf den aktuellen Bericht.

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